DARC OV C-14 / Rosenheim

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    Relaiskosten DB0HOB und DB0TR

    Von DL8MEW | 27.Dezember 2012

    Was kostet das Hochries-Relais?

    Liebe Funkfreunde,

    ich werde öfters mal gefragt, wieviel denn eigentlich das Relais
    auf der Hochries im Laufe eines Jahres so kostet.

    Der Ortsverband Rosenheim zahlt an die Hochriesbahn GmbH
    1428 Euro (100,- Euro pro Monat plus Mehrwertsteuer) Miete
    für den Raum und die Antennenstandorte im Jahr.
    (weniger wäre uns natürlich lieber, den Eigentümern der Seilbahn
    aber nicht!)
    Die Stromkosten betragen zur Zeit ca. 600 Euro pro Jahr.
    (abgerechnet wird hier nach dem tatsächlichen Verbrauch)
    Dazu kommen die Fahrtkosten von ca. 200 Euro im Jahr.
    Hinzurechnen könnte man natürlich auch die Reparaturkosten bzw.
    Neuanschaffungen der Technik, davon wird aber sehr viel
    gespendet.

    Insgesamt kann man mit Kosten von ca. 2200 Euro pro Jahr rechnen.

    Für das Jahr 2012 ist es gelungen, die Kosten für das
    Relais komplett aus den Spenden zu decken.
    Für die Stromnachzahlung in Höhe von 892,50 Euro, der Jahre 2009 bis 2011
    musste auf die Rücklagen zurückgegriffen werden.

    Ich hoffe uns gelingt die Finanzierung des Relais für die kommenden Jahre.

    Hinweise für Spenden und Förderung findet Ihr unter der entsprechenden
    Rubrik auf dieser Web-Seite.
    (Die Details zur Abrechnung gibts, auf Nachfrage am
    OV-Abend und bei der Jahreshauptversammlung unseres OV).

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    Klaus, DL8MEW
    OVV

    Topics: Aktuelles, Spenden / Förderung, Startseite | 1 Kommentar »

    Ein Kommentar to “Relaiskosten DB0HOB und DB0TR”

    1. Klaus Welter meint:
      5.Januar 2013 at 10:02

      Lieber Klaus, DL8MEW,

      danke für die sehr erschreckende Darstellung. Eigentlich sollten wir nichts zahlen müssen, sondern ganz im Gegenteil noch etwas heraus gekommen. Dazu mein Statement:

      AMATEURFUNK – Quelle technischen Nachwuchses

      Jeder Sohn/Tochter oder Enkel/Enkelin, der/die auf dem Schoß von Amateurfunk-Eltern/-Großeltern sitzt, wird von der Faszination der „sprechenden und sogar Bild gebenden Drehknöpfe, Tasten und Monitore“ erfasst. Er/sie schnuppert im Kindesalter Äther und echtes Kollophonium. Neben uns altvorderen Funkamateuren werden unser Nachwuchs – dazu zählen auch anwesende Nachbarkinder – persönlich per Funklautsprecher und Videofunk-Verbindung begrüßt. Was glauben wir, welch bleibende Gesinnung dieser Technik gegenüber wir unmittelbar auslösen? Dies gelingt dank unserer Ausbildung, die wir weitergeben, sowie der Ausrüstung im Shack, auf dem Dach und mit den unterstützenden Relaisstationen! Die erzeugte Motivation sitzt tief im Kinderherz und zeigt Wirkung bei der späteren Berufswahl. Gern entscheidet sich unser Nachwuchs dann Techniker zu werden. Und wenn nicht, so wird er/sie zumindest ein Leben lang eine technikfreundliche Position vertreten. Das ist es, was Deutschland braucht: In Zahlen fehlen uns kontinuierlich um die 200 000 Elektrofachkräfte und 60 000 Elektroingenieure (Angaben des ZVEI). Wir brauchen zu allem noch eine Technik freundliche Einstellung der Allgemeinbevölkerung und das Entgegenkommen der Eigner von Antennenstandorten, konkret also von Hausbesitzern, den Betreibern von Funktürmen und anderen hoch gelegenen Plattformen. Nicht zuletzt sind es die Betreiber solcher Standorte, die vom Wirken der Funkamateure als Quell technischen Nachwuchses profitieren.

      Klaus Welter, DH6MAV

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